Der Klosterforst bei Kitzingen

Über Jahre hinweg war es das Pilzgebiet für uns.
Nicht weit von unserem damaligen Wohnsitz, schnell zu erreichen, lag dort auch ein Waldstück, welches wir liebevoll „Unseren Kleinen Wald“ nannten.
Eine sehr große Artenvielfalt bot sich dort, hier ein Link zu einem Video .
Bereits Anfang September 2009 hatte ich in einem anderen Forum schon einmal
„Genaue Daten und Fakten“ zu diesem, unseren Kleinen Wald veröffentlicht.

Heute nun, gut vier Monate nach unserem Wegzug aus dem Landkreis Kitzingen, waren wir noch einmal dort.
Nein, es war kein schöner Anblick der sich uns dort bot – Weitere, neue Hochsitze für die Jägerschaft sind dort entstanden, Waldränder wurden vom Unterholz befreit um freies Schussfeld zu erlangen.
Ein großes Waldstück (keine Schonung) wurde eingezäunt, mit einem recht massiv aussehenden Metallzaun – Intensive Abholzungen haben stattgefunden.

Über Jahrzehnte hinweg waren große Teile des Klosterforstes Übungsgebiet der Amerikanischen Streitkräfte in Deutschland, also nicht öffentlich zugänglich, die Natur konnte sich an den meisten Stellen frei entwickeln.
Nach dem endgültigen Abzug der Amerikaner aus der nahegelegenen Kaserne in 2006, nahm die forstwirtschaftliche Nutzung des Klosterforstes stetig zu, sie scheint nun ihren Höhepunkt erreicht zu haben. – Breite und geschotterte Holzabfuhrstraßen sind durch die Wälder gebaut, weite Gebiete sind inzwischen in die „Obhut“ privater Jagdpächter übergegangen. – Steht dem Bayrischen Staatsforst ein Ausverkauf bevor?

Wir sind froh, mit unserem Umzug in die Rhön, neue, weitgehend noch intakte, Wälder gefunden zu haben, zumindest im Grenzgebiet zwischen Bayern und Thüringen.

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