Verwechselungsgefahr bei den Pilzen, äh – Schwammerl

Die Headline verrät es bereits…ein Westfale in Bayern hat es nicht leicht.

comp_kleinA Weißbier is guat

Was dort rechts auf dem Bild zu sehen ist, nein es ist kein Pilsglas aus Keramik, es ist ein „Trinkgefäß aus Steingut“ für das bayrische Weißbier – Die Halbe.

In diesem Falle übrigens ein Geschenk einer Freundin.
Und, Freunde zu finden ist in Bayern nicht schwerer als in meiner alten Heimat, dem Ruhrpott.

Halbe hin, Trinkgefäß her…was hat das nun mit Schwammerl, also den Pilzen zu tun?
Gute Frage, hatte ich mir auch gestellt als ich das Wort „Kniaschwammerl“ las.
Ein Pilz im Knie – oder was bitte sollte damit gemeint sein?

Nach ausgiebigen Recherchen bin ich nun schlauer:
„Ein ganz anderer Fall ist der sogenannte “Kniaschwammerl”. Er trägt weder Lamellen noch Röhren, er wächst nicht im Wald noch auf der Heide. Beim “Kniaschwammerl” handelt es sich noch nicht einmal um einen Pilz im engeren Sinne, sondern es geht eher um einen Zustand, den der Hochdeutsche mit “weiche Knie” bezeichnen würde.“
Zitat aus dem Chimgau-Magazin Ausgabe Juli 2013

Wenn ich noch anfügen darf…als gebürtiger Dortmunder habe ich mich doch recht schnell an den frischen Geschmack des Weißbieres gewöhnen können…möchte nicht mehr auf mein Trinkgefäß und dessen köstlichen Inhalt verzichten wollen, zumal es/er mir in mancher Eingewöhnungsphase hier die „Kniaschwammerl“ genommen hat.

 

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