Gedanken an das Tagebuch…

Liebes Tagebuch, was soll ich Dir in Zukunft noch mitteilen wollen… ?

Vorbei sind die Zeiten, in denen ich Dir Bilder wie das nebenstehende anvertrauen konnte.

Keinen strahlenden “Hexenopa” mit einem Arm voller schmackhafter Speisepilze der Rhön mehr,
wirst Du der Welt da draußen präsentieren können…
In meiner neuen, alten Heimat ändert sich einiges.

Du, liebes Tagebuch, weißt wie schwer mir der Entschluss gefallen ist, die Rhön nun endgültig verlassen zu wollen – es geht dabei ja um viel mehr als nur die ollen Pilze !

Du weißt aber auch, das ich diesen Entschluss – so schwer er auch war – nun treffen musste, und was Dir darüber bekannt ist, Du wirst es für Dich behalten, das weiß ich.

Ja, es gibt Dinge im Leben, die nicht jeder da draußen in der Welt wissen muß !

Wie wir, Du mein Tagebuch und ich, demnächst miteinander umgehen werden,
ich weiß es noch nicht, was ich aber schon weiß ist:
Vorerst klappe ich Dich einfach mal zu !

Gabentisch für die Waldtiere

Liebevoll aufgebaute Futterstelle im Wald

Ganz in der Nähe eines alten Forst-hauses fand sich, Anfang Januar, diese liebevoll aufgebaute Futter-stelle für die im Wald lebenden Tiere.

Es ist anzunehmen, die Kinder einer sich im Forsthaus treffenden Jagdgesellschaft haben diesen Gabentisch vor Weihnachten für die Waldtiere so liebevoll dekoriert.

Selbst Pilze befanden sich unter den Futtergaben, die scheinen aber doch nicht zur bevorzugten Nahrung der Waldtiere zu gehören, die sich dort bisher eingefunden hatten. Gut zu wissen für uns Pilzsucher :D

Die Wetterlage Mitte Januar 2012

Kurzmitteilung

Von Dauerfrost zu schreiben wage ich noch nicht,
aber wir hatten die dritte Nacht in Folge mit Tiefsttemperaturen zwischen
- 4° bis - 6° Celsius.
Damit ist eine Temperatur erreicht, die auch das Wachstum der kälteresistenten Winterpilzarten stagnieren lässt.
Ein leichter Temperaturanstieg ist ab Mittwoch zu erwarten.

Wie Zuckerwatte…Phänomen Haareis

An manchen Tagen kann man wirklich Glück haben…

Gleich an mehreren Stellen konnten wir heute in einem Laubmischwals das Phänomen Haareis entdecken, das nur selten zu beobachten und wissenschaftlich noch wenig erforscht ist.
Erst im Jahre 2008 bestätigte eine biophysikalische Studie frühere Vermutungen, dass winteraktive Pilze der Auslöser sind, die mit ihrem Stoffwechsel Gase produzieren und somit das Wasser aus dem Holz an die Oberfläche drängen. Nur bei ganz bestimmten Voraussetzungen, wie Temperaturen um 0°, das Wasser im Holz darf noch nicht gefroren sein – die Umgebungstemperatur muss geringfügig tiefer liegen, können bei hoher Luftfeuchtigkeit diese faszinierenden, langen Haareiskristalle entstehen – Ein Phänomem eben.

Fehlmeldung bei pilze-bayern.de

Ja so ist es, wenn man nicht vollständig recherchiert, Freunde aus dem
Forum der Bayrischen Mykologischen Gesellschaft.
Quelle: http://pilz-welt.de/pilze-bawue-fuer-1990-e-je-band/

Selbstverständlich bezieht sich dieser recht günstige Preis lediglich auf die Bände 1-4,
und selbst das ist nicht neu, denn im Mykoshop von Andreas Gminder gibt es die schon seit über einem halben Jahr zu diesem günstigen Preis.

Der Band 5 kostet im Buchhandel und in diversen Mykoshops immer noch satte 49,95 €.

Tagebuch aktualisiert

Kurzmitteilung

Soeben habe ich die WordPress-Version meines Pilz-Tagebuches aktualisiert.
Damit sind auch endlich die Englischen Bezeichungen bei den Artikeln vom Tisch.

Das von mir eingesetzte Theme ist Twenty Eleven von WordPress, das in der aktualisierten Version 1.3 über keine Deutschen Spachdateien mehr verfügte.
Diese scheint es zur Zeit noch nicht zu geben, so habe ich die Sprachdateien der Vorgängerversion übernommen – es geht wieder.

Rund um den Frickenhäuser See

Etwas enttäuschend verlief gestern die Pilzexkursion zum Frickenhäuser See.

So ähnlich wie rechts im Bild, war die Lage dort.
Nur eine Handvoll Pilzarten ließen sich aufspüren.

In den Herbstmonaten hatten wir dort noch einige Hexenröhrlinge finden können.

Es muß aber auch dazu gesagt werden, die Steilhänge am Ufer sind bei feuchter Witterung schwer zu erkunden, sicherlich standen dort noch weitere Pilze.

So blieben uns nur der Rundweg und einige Meter links und rechts des Seeufers zur Suche.

 

Ein Stubben mit überständigen Samtfußrüblingen, ein Erdritterling und die kleinen Trompetenschnitzlinge bleiben also zum zeigen

Aber immerhin blieb so einmal Zeit, die Hinweistafel am Seeufer genauer lesen zu können.

Der Frickenhäuser See ist ein einmaliges Naturdenkmal im nördlichen Unterfranken, das in den Sommermonaten sicher auch mal ein lohnendes Ausflugsziel sein könnte.
Direkt neben dem See befindet sich ein kleines, aber feines Ausflugslokal, in das man aber viel Zeit mitbringen sollte :D